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Deichkind Eyecatcher

Alben

  • Aufstand im Schlaraffenland (2006)
    Bereitet Euch darauf vor, auf diese Platte nicht vorbereitet zu sein! Nachdem mit dem Single-Appetizer „Remmidemmi“ bereits die abgefahrenste Zerstör'n'Partyhymne aller Zeiten abgeliefert wurde, gehen die Deichkinder auf die volle Länge und verpassen den Attributen "Exzessiv. Prall. Grandios." ein XXL-Schildchen. Da wird noch der letzten Stylekonvention die Hose heruntergelassen, da wird drauf losgefeiert, als wenn es kein Morgen gäbe. "Prost" (feat. Das Bo!) und das mit Violent Femmes-Stakkatos hervorpreschende "Ich betäube mich" (feat. Sarah Walker) liefern die Party-Ingredenzien, "Jülük" die aus deren Genuss entstehende Sprachverwirrung und "Aufstand im Schlaraffenland" die längst fällige Eskalation. Ein Album, für das wir unsere CD-Sammlung samt iPod-Playern verheizen würden, wenn man damit den die Stereoanlage am Rotieren halten müsste. Bleibt bis Ende des Jahres auf Dauerrotation. Ganz große Kunst. Und ganz weit ab von allem. Kaufen oder blöd bleiben.

Singles

  • Ich betäube mich (2006)
    „Da fliegen Fetzen bei der Action in der Technodrome“ – und das ist als beherzte Warnung zu verstehen, lieber Eure Muskeln rechtzeitig aufzuwärmen. Deichkind präsentieren mit ihrer neuen Singleauskopplung „Ich Betäube Mich“ feat. Sarah Walker“ aus ihrem aktuellen Album „Aufstand im Schlaraffenland“ eine Verschmelzung aus brisanter Thematik - „Flucht in die Illusion. Nicht zu verwechseln mit Realitätsverlust“ – Beobachtungen aus der ‚Unterm-Pantoffel’-Perspektive und satten Beats, die das Blut durch die Adern schnellen lassen, wie es kein packendes Powerworkout auf dem Crosstrainer oder mitreißender Wasserballettkurs je fertig bringen würden. Nein, Aerobic und Power-Solarium-Braten bleiben in der Wertung ebenfalls weit zurück. „Der Song beschreibt die moderne Beziehungskiste zwischen Partyperlen & ihren Mackern. Der coole Typ von nebenan beschwert sich, dass die umso coolere Braut sich nur noch Zeit für ihre Party-chicks und -drugs nimmt und nicht für die traute Zweisamkeit“, erläutert die Band einen der vielen Ansätze, die sie zu „Ich Betäube Mich“ inspiriert haben. Denn da ist ja auch die Tatsache, dass Deichkind fast ein Jahr lang getourt sind, die Häuser gerockt und eindrucksvoll bewiesen haben, dass sie „den Dicken machen können“. Auch das inspiriert. Sarah Walker gibt als das ‚temperamentvolle’ Power-Partygirl ihrem kuschelbegeisterten Gegenpart richtig Stoff, denn – Hey! : Girls just wanna have fun! Die Soundmixtur dazu liegt auf einer Insel irgendwo zwischen dem Festland von Hip Hop und Techno, angrenzend an den Kontinent Pop. Keine Wegbeschreibung erforderlich. Einfach der Action folgen.
  • Remmi Demmi (Yippie Yippie Yeah) (2006)

    Bereitet Euch darauf vor, auf diese Single nicht vorbereitet zu sein! Hier kommt die spleenigste, abgefahrenste und feinsinnigste Zerstör-Hymne aller Zeiten, die Scheiß-Dich-An peinlichste Style-Diven Einmarschhymne zum finalen Boxkampf um das Right to Party! "Yippie, yippie, yeah, yippie, yeah - Krawall und Remmi Demmi!" heißt die Losung; „REMMIDEMMI (yippie yippie yeah)“ die Single und wer die nicht lieben lernt, hat schon in der Schule nicht dazugehört. Die wurde im Übrigen in Hamburg besucht und seither sprengen die Deichkinder so ziemlich alle Grenzen mit anarchischer Freude und ungebremster Schmerzlosgkeit. Schickt Eure Eltern auf ein Tennisturnier, werft die Möbel aus dem Fenster und pitcht Eure Abfeierwut mit dieser Single bis zum Anschlag. Die Maxi-CD "Remmi Demmi" wird zudem noch mit Remixen von Scooter bis Egoexpress geliefert. Exzessiv. Prall. Grandios.

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