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Toco 2010

Alben

  • Schall und Wahn (2010)

    Vor allem, so schließt der Promotext zu "Schall & Wahn", hätten Tocotronic ein Album über Musik gemacht. "Über die Kraft des Schalls, zu erklingen, sich auszubreiten und uns fort zu tragen, dem 'Flug der Töne' zu folgen, wohin auch immer." Klingt nach Musik, die ihre Hörer festnimmt, sich ihrer ermächtigt und entführt auf einen Trip ins Ungewisse. Musik als Geiselnehmer. Tatsächlich ergriffen vom neuen Werk, ist die Fachwelt. Man feiert in seltener Einigkeit, die beste Band Deutschlands habe mit "Schall und Wahn" wieder einmal das beste Album ihres Werdegangs hervorgebracht. Ganz glasklar, "Schall & Wahn" hören ist ein Muss im frühen Jahr 2010!

     

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  • Kapitulation Live (2008)
    "Kapitulation Live" entstand im Oktober 2007 bei einem Konzert in Hamburg. Die meisten Songs stammen, wie der Titel schon andeutet, von "Kapitulation", einem der Alben des Jahres 2007. Andere entstammen anderen grossen Platten, so dass man wohl auch vom ersten wirklichen Best of Album der Band sprechen kann." Die Songs sind in den Konzerten schneller, rockiger, lärmiger geworden.

    "Kapitulation Live" schafft es, die Kontraste zwischen den die Verweigerung feiernden Texten, dem mal sanften, mal wütenden Gesang und der aufwühlenden Musik der "Kapitulation-Songs noch zu verschärfen. Dazu gibt es aktuelle Versionen von Klassikern wie "Aber hier leben - nein danke", "Jackpot" oder "Drüben auf dem Hügel" und "Freiburg" als ungestümes Finale. Tocotronic haben bereits einen gewaltigen Weg zurück gelegt, aber bei bei der Konzertplatte hören wir eine Band auf der Höhe ihrer Idee, einer Idee zu ihrer jeweiligen Zeit und gegen diese Zeit zugleich. Es gilt das klassische Kompliment an Livealben: Man hätte dabei sein müssen!
  • Kapitulation (2007)

    Nie waren sie so wertvoll wie heute. Achtes Album im 14ten Jahr, und Tocotronic hängen mal eben die Schrammelgitarren tiefer. Mit einem feinen Gespür für die Strömungen (und Gegenströmungen) des Zeitgeistes knallt uns die zum Quintett gewachsene Band demonstrative Slogans vor den Latz. "Mein Ruin ist mein Triumph" oder "Du musst nicht zeigen, was du kannst". Sänger und Texter Dirk von Lowtzow stellt die Verhältnisse auf den Kopf. "Kapitulation" als Chance. Er beschwört die hohe Kunst der Verweigerung. "Sag alles ab, wirf alles weg, halt die Maschine an, frag nicht nach dem Zweck." Für eine Popgruppe mögen das heftige (Anti-)Lyrics sein, doch eingebettet in filigrane Strukturen verweisen einige der zwölf Songs auf die großen Traditionen von The Smiths. Schönheit mit Tiefgang. Wenn etwa die Gitarrenläufe auf "Verschwör dich gegen dich" einer schnellen, anmutigen Melodie folgen oder im verhaltenen "Harmonie ist eine Strategie" ein Schmuckstück im deutschsprachigen Rocker-Chanson gelingt. Unter der Ägide von Produzent Moses Schneider (Beatsteaks) bleiben Tocotronic trotz aller Perfektion ungeschliffen und zerbrechlich. Mit einem Sound, der durch den Einstieg des Exil-Amerikaners Rick McPhail variantenreicher und zupackender geworden ist. Das munter daher polternde "Mein Ruin" stellt direkt zum Einstieg die Verhältnisse klar. All die Niederlagen können nur in einem rauen Umfeld erblühen. | Im Titelsong singt Dirk von Lowtzow: "Und wenn du kurz davor bist, kurz vor dem Fall, und wenn du denkst, fuck it all, und wenn du nicht weißt, wie soll es weitergehen: Kapitulation". Dazu kecke Brit-Pop-Gitarren, ein hämmernder Beat und ein nachgeschobenes "Oh oh oh", das schließlich in ein mehrstimmiges kleines Finale mündet. Tocotronic verbinden nachdenkliche Liebeslieder ("Imitationen", "Wehrlos") mit einem aufmunternden Dagegenhalten ("Wir sind viele"). Ganz zum Schluss schraubt sich in "Explosion" aus einem Gitarrenakkord eine bedrohliche Klangwand hoch, die in einem mächtigen Soundgewitter mit dem Satz "Kein Wille triumphiert" endet. Ein perfekter Abgang für die Könige des anderen Popsongs.

  • Kapitulation (2007)
    "Das bedeutendste, schönste, lyrischste Werk, dass es in deutscher Musik seit Jahren gegeben hat" (Spex 07/07)
    Die Kritikerreaktionen auf das mittlerweile achte Studioalbum von Tocotronic sind phänomenal, die Fans seit der ersten Singleauskopplung völlig aus dem Häuschen und auf den beiden Vorabkonzerten in Hamburg und Berlin wurden die neuen Songs von Tocotronic bereits frenetisch gefeiert. "Kapitulation" klingt, als seien Tocotronic durch all die Jahre der Abgrenzung gegangen, um nun von einem anderen Stand aus frühere musikalische Aufgaben neu anzugehen. Wut und Erschöpfung sind Themen der Texte - den Titel bezeichnet Dirk auch als Gegenentwurf zu der Deutschland-Aufbruchstimmung. "Als deutsche Band eine Platte ,Kapitulation' zu nennen, da hat man natürlich Hintergedanken." Diese Kapitulation beschert uns 12 neue Tocotronic-Songs, in der limitierten Special Edition zudem von einer Bonus-DVD begleitet. Und dann noch dies: Auf französischen Pferderennbahnen läuft gelegentlich ein irischer Hengst namens Tocotronic - seine Eltern hießen Imperial Ballet und Lasting Peace. Das ist schön und irgendwie auch passend!

Singles

  • Macht es nicht selbst (2010)

    Tocotronic geben uns als Empfehlung zur klugen Bestreitung des Alltags sowie ihres neuen Albums "Schall und Wahn" (ab 22.01.) zu denken: Macht es nicht selbst. Wenn du mehr über das jüngste Schaffen von Tocotronic erfahren möchtest, dann am besten aus erster Hand, hier via "Making of". Das aber am besten doch selber machen.

  • Imitationen (2007)
    Die Rockgruppe Tocotronic freuen sich, euch die zweite Singleauskopplung aus ihrem aktuellen Album "Kapitulation" vorstellen zu dürfen. Es handelt sich bei "Imitationen" um einen mitreißenden Popsong über Liebe und Identitätsverlust. Denn nur durch die Spaltung des Bewusstseins zur Doppelperson gelingt uns ja eine Annährung aneinander. Der Musikexpress zählt "Imitationen" zu "den hinreißendsten Kompositionen der letzten 10 Jahre". In diesem Sinne wünschen wir viel Spass bei der Grenzüberschreitung!
    Als Bonusmaterial wartet nicht nur das ausgewöhnlich gelungene Video auf den geneigten Käufer, sondern noch ein Remix von Justus Köhncke (Kinky Justice Version) , ein Remix von Turner (Pawel Remix) sowie eine rare Demoversion von "Imitationen".
  • Kapitulation (2007)
    "Die wichtigste deutsche Band ist zurück" (Tip Berlin 05/07)! "Kapitulation" ist mit Sicherheit eines der besten Lieder, das die seit fast 15 Jahren weithin einflußreiche Rockgruppe Tocotronic bis dato aufgenommen hat. Vielleicht ist "Kapitulation" sogar der "beste deutschsprachige Rocksong überhaupt", wie Arnim, seines Zeichens Sänger der Gruppe "Beatsteaks", mit denen sich Tocotronic den Produzenten Moses Schneider teilen, letzthin erklärte.
    Eines ist jedoch sicher: Selten zuvor ist es Tocotronic so wunderbar geglückt eine vielschichtige textliche Aussage mit einer einfachen, sofort wiedererkennbaren Melodie zu verbinden. "Kapitulation" ist jetzt schon ein moderner Klassiker! Bitte genießen Sie ihn! Weiterhin auf der Single: der bisher unveröffentlichte Song "Andere Ufer" und "Sag alles ab" als Akustikversion (ebenfalls bisher unveröffentlicht).

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